Frauenmilch

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Aufruf auf einem Schiff, dass Mütter gerne ungeniert stillen dürfen

Theoretisch lässt sich Frauenmilch verkäsen. Da der Kaseingehalt sehr gering ist, ist auch die Ausbeute sehr gering, etwa wie bei Eselsmilch. Vereinzelt wurde das gemacht, wenn eine Mutter deutlich mehr Milch hatte, als ihr Säugling brauchte.

Es gibt Gerüchte über eine Käserei in Frankreich, die Frauenmilch verkäst. Dies wurde im Internet als Scherz behauptet und dann von manchem Menschen ernst genommen und in gutem Glauben weiter verbreitet.

Ein Käse namens „Le Saint-Mamelin“ wurde bei einer Veranstaltung als Käse aus „Muttermilch“ vorgestellt. Dieser Käse existiert als solcher nicht, man wollte die Reaktionen testen und nahm sie mit versteckter Kamera auf.

Zur Bezeichnung: Sehr oft sagt man „Muttermilch“ als Synonym für „Frauenmilch“ (entsprechend in etlichen anderen Sprachen). Genau genommen, ist Muttermilch die Milch, die ein Menschenkind (oder ein anderes Säugetierjunges) von seiner Mutter trinkt. Milch, die verkäst wird, ist also in diesem Sinne keine Muttermilch. In manchen Sprachen sagt man wörtlich „Menschenmilch“ (z. B. französisch „lait humain“), was im Deutschen zwar korrekt, aber unüblich ist. Im Englischen sagt man „breast milk“, also wörtlich „Brustmilch“.

Zusammensetzung der Frauenmilch: 3-3,5% Fett, 1,2-1,5 Proteine (0,7-1,2% Kasein, 0,4-0,8% Albumin), 6,5-7% Laktose.

  • Kolostrum: 1,9-3 % Fett, 2,7-4 % Proteine, 5,3-6,5 % Laktose.