Bergkäse

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Vorarlberger Bergkäse erzeugt auf Alpe im Käsekeller

Als Bergkäse wird Halbhart- (Schnitt-) oder Hartkäse bezeichnet, der in den Bergen hergestellt wird. Wenn er auf der Alp/Alm von dort weidenden Tieren erzeugt wird, wird er meist als Alpkäse bzw. Almkäse bezeichnet. Im Unterschied zu diesem wird Bergkäse das ganze Jahr über hergestellt. Der auf Vorarlberger Alpen erzeugte Käse erfüllt oft nicht die Bedingungen für diese Bezeichnung und wird daher als „Vorarlberger Bergkäse erzeugt auf Alpe“ verkauft.

In Deutschland unterliegt die Bezeichnung nicht so strengen Regeln wie in der Schweiz. Auch Käse aus nicht deutschem Sprachgebiet wird im Deutschen als Bergkäse gehandelt, ohne dass die Bezeichnung eine Entsprechung in der lokalen oder nationalen Sprache hätte. So gibt es baskischen Bergkäse. Zu den Bergkäsen gehören auch Comté und Tomme de Savoie.

Bergkäse kann von verschiedenen Tieren sein. Am häufigsten ist er Kuhkäse. Es gibt aber z. B. auch Ziegenbergkäse.

Mittlerweile wird Bergkäse (häufiger als Alpkäse) öfters mit mikrobiellem Lab bereitet, so der Schwarzwaldmilch-Bergkäse. Traditionell ist natürlich tierisches Lab.

Manche Käse mit Ursprungsbezeichnungen gehören zu den Bergkäsen, so etwa der Appenzeller und der französische Gruyère.

Schwarzwaldmilch-Bergkäse mit mikrobiellem Lab
Baskischer Ziegenbergkäse